Wie bitte? Ein Studi soll mein Mentor sein? Wie wir von den Erfahrungen anderer profitieren können.

Ein Interview mit Christiane Maassen

Wie bist du auf das studentische Mentoring aufmerksam geworden?

Ich bin durch FSRler darauf aufmerksam geworden, die den Job schon länger machen.

Welche Inhalte vermittelst du deinen Studierenden?

Wir versuchen, den Studis den unnötigen Stress im ersten Semester zu nehmen und Stressmethoden zu zeigen. Wir vermitteln ihnen Lernmethoden oder erinnern sie an ihre Rechte und Pflichten.

Welche positiven Erfahrungen hast du selbst als Mentorin gemacht?

Es wurde alles noch einmal aufgefrischt: Was muss ich, darf ich, kann ich…? Und ganz wichtig: Immer wird gepredigt, man soll früh das Lernen anfangen, aber letztendlich tut es niemand. Seit ich es den Studis selbst predige, habe auch ich zum ersten Mal pünktlich angefangen und bin sehr überrascht.

Welche Eigenschaften sollte ein/e MentorIn mitbringen?

Man sollte geduldig sein, oder zumindest den Willen haben, es zu werden. Man muss im Team arbeiten können und den Mut haben, vor 40 Leuten frei zu sprechen und auf deren Fragen zu antworten. Und dazu gehört genauso, die Gruppe im Griff zu haben, weil es leider oft Leute gibt, die keine Lust haben und stören.

Warum sollten Studierende deiner Meinung nach am studentischen Mentoring teilnehmen?

Wenn Sie im Studium weiterkommen wollen, sollten sie unbedingt mal reinschauen. Man nimmt immer etwas mit und lernt Auswege aus der eigenen Situation kennen.

Was möchtest du den Studierenden mit auf den Weg geben?

Das Mentoring im Sommersemester ist freiwillig. Wenn ihr Probleme habt, kommt gerne vorbei – wir geben unser Bestes, um euch zu helfen. Ihr lernt neue Methode, Hilfen und Wege kennen, die euch einen Ausweg aus der Situation zeigen, in der ihr euch vielleicht gerade festgefahren habt.