Wir demonstrieren mit Postkarten an NRWs Wissenschaftsministerin Pfeiffer-Poensgen gegen die geplante Anwesenheitspflicht und Studiengebühren. Mach auch Du mit!

Ende September 2017 war es in aller Munde: Soll die Anwesenheitspflicht in NRW etwa wiedereingeführt werden?! Mittlerweile ist der Medienrummel zwar abgeflacht, das Thema betrifft uns jedoch nicht weniger als vor ein paar Monaten. Ganz im Gegenteil – so lange es noch nicht beschlossene Sache ist, wollen wir als AStA unsere Stimme in die Politik einbringen. Wenn wir damit auch deine Meinung vertreten hilf uns doch dabei und mach bei unserer Aktion mit!

Was ist überhaupt los gewesen?

Mai letzten Jahres haben die NRW Landtagswahlen eine schwarz-gelbe Regierung ergeben. Neue Wissenschaftsministerin wurde die parteilose Isabel Pfeiffer-Poensgen. Einem Redetext aus dem Wissenschaftsausschuss des Landtags ist dabei ihre Ankündigung zu entnehmen, das NRW Hochschulgesetz zu überarbeiten und „zentralistische Instrumente und bürokratische Vorgaben ab[zu]schaffen“. Laut Pfeiffer-Poensgen können Veränderungen des Hochschulgesetzes dabei u.a. eventuelle verpflichtende Studienberatung und die eventuelle Anerkennung elektronischer Prüfungsleistungen sein. So weit so gut. Weiterhin möchte sie auch nicht die Präsenzlehre zurückfahren, sondern sie mit neuen Formaten „bereichern“. Man muss ihr also zugestehen, dass sie große Pläne zu haben scheint. Zwei geplante Änderungen wollen wir jedoch nicht unterstützen und sie mit deiner Hilfe am liebsten verhindern.

Worüber genau regen wir uns nochmal auf?

1. Geplant ist die Einführung von Studiengebühren für Studierende, die keine EU-Bürger sind.

2. Das „starre Verbot von Anwesenheitspflichten im klassischen Seminar“, so Pfeiffer-Poensgen, soll abgeschafft werden. Damit würde die Anwesenheitspflicht wieder Einzug in den Uni-Alltag halten. Seit Wintersemester 14/15 galt dank der rot-grünen Regierung folgender Passus im Hochschulgesetz: „Eine verpflichtende Teilnahme der Studierenden an Lehrveranstaltungen darf als Teilnahmevoraussetzung für Prüfungsleistungen nicht geregelt werden, es sei denn, bei der Lehrveranstaltung handelt es sich um eine Exkursion, einen Sprachkurs, ein Praktikum, eine praktische Übung oder eine vergleichbare Lehrveranstaltung.“

Warum sind wir eigentlich dagegen?

Die Gründe, warum wir uns gegen diese beiden Änderungen aussprechen, sind auf den Rückseiten der jeweiligen Postkarte abgedruckt. Ihr könnt sie euch also einfach auf der Kartenansicht in diesem Artikel durchlesen.

Wie kann ich bei der Aktion mitmachen?

In jedem FSR liegen unsere Aktionspostkarten aus. Für die beiden Themen gibt es dabei eine separate Postkarte. Du kannst also nur für ein Thema demonstrieren, oder aber für beide, wenn du beide Karten ausfüllst. Auf der Rückseite der Karte füllst du das Absender-Feld mit deinem Namen und deiner Adresse aus und unterschreibst die von uns vorgedruckten Gründe. Die Karte gibst du wieder im FSR ab. Als AStA schicken wir alle Karten dann gesammelt an Frau Pfeiffer-Poensgen.

Je mehr Karten desto besser – lass uns gemeinsam ein Statement setzen!