Face to Face mit Serienmördern

Schon hat er sein erstes Opfer gefunden. Eine ahnungslose Person. Eine Person, an der er seine Freude auslassen kann. Seine Freude daran, andere zu quälen, zu unterdrücken, zu foltern. Er reißt das Opfer mit sich, in ein Waldstück, in ein abgelegenes Häuschen, auffällig und doch unscheinbar. Er reißt das Klebeband aus dem Gesicht und schlägt das Opfer, immer und immer wieder. „Ich will dich leiden sehen“, so sein innerster Wunsch, seine Befriedigung.
Schmerz. Folter. Tot.
..und schon geht es weiter. Ein Mörder auf der Suche nach seinem nächsten Opfer.

Etwa so ist uns das Szenario eines sadistischen Serienmörders aus diversen Krimis bekannt. Ein verlassenes Gelände, eine kleine Kammer und dort werden die Opfer gefoltert, bis sie einen qualvollen Tod sterben. „Das ist doch eh alles nur erfunden“, beruhigen wir uns beim Schauen des Krimis, „sowas würde doch niemals jemand machen.“

Doch stehen sich Film und Realität tatsächlich so fern? Ist alles nur erfunden? Das Bild eines Serienmörders hat jeder deutlich vor Augen. Es läuft einem gleich kalt den Rücken herunter, wenn man nur daran denkt – und doch sind solche Menschen ganz unbemerkt mitten unter uns.

Viele Vorurteile, viele Meinungen. Der typische Serienmörder ist jedem bekannt, dabei gibt es doch so große Unterschiede. Wie viel Wahrheit steckt hinter unserer Vorstellung? Was ist nur gängiger Mythos und was stimmt wirklich? Wir decken auf! Genauer gesagt Stephan Harbort – denn er ist den Mördern wortwörtlich auf der Spur. Tatsächlich, wir haben Deutschlands bekanntesten Serienmordexperten live in Aachen. Er wird euch Sequenzen aus Originalinterviews zeigen und euch verschiedene Einzelfälle nahebringen – Fälle, die er durch seinen Beruf selbst erlebt hat.

21.02.2018 | 20 Uhr | Goethestr.1 | Großer Hörsaal | Eintritt 5€ | nur AK
Für alle Jülicher gibt es einen kostenfreien Shuttle Service.
Anmeldungen an kultur@asta.fh-aachen.org.