03.09.2018

Als Erste/r in der Familie anfangen zu studieren? Ab dem 03.09.2018 gibt es Sprechstunden „ArbeiterKind.de“ bei deinem AStA!

 

Pu.. als Erste/r in der Familie anfangen zu studieren.. mich „Akademiker/in“ nennen zu können – das ist ja fast schon ein fremder Begriff für uns, denn ich würde uns eher als „Arbeiterfamilie“ bezeichnen. Nicht, dass studieren anschließend nicht auch arbeiten bedeutet… nur naja, arbeiten mit besseren Chancen halt.

Na, erkennst du dich in dieser ersten Textpassage wieder? Oft kommt es vor, dass sich Menschen die aus keiner akademischen Familie kommen, nicht trauen, den Schritt in diese Richtung zu gehen. Es plagen einen verschiedene Fragen und vor allem diese eine: „Schaffe ich das überhaupt?“.

Für genau diesen Fall gibt es die Organisation „ArbeiterKind.de“. Eine Initiative, in der sich bereits 6.000 Ehrenamtliche engagierten.Viele sind zudem selber solche „Arbeiterkinder“ und können aus Erfahrung sprechen, dass es das Beste für sie war sich zu trauen und zu studieren.


„Wir ermutigen Schülerinnen und Schüler aus Familien ohne Hochschulerfahrung dazu, als erste in ihrer Familie zu studieren.“

Wenn du noch Fragen und/oder Unsicherheiten hast, ein offenes Ohr brauchst, dann bieten wir dir im AStA genau das Richtige: Jeden dritten Donnerstag im Monat, finden Sprechstunden von den Mitgliedern von „Arbeiterkind.de“ statt. Alle kommenden Termine findest du auf unserer Website.

Noch mehr Infos zu arbeiterkind.de gefällig?
6.000 Ehrenamtliche, die sich bundesweit in 75 lokalen ArbeiterKind.de-Gruppen engagierten, das ist bereits eine ordentliche Zahl. Und diese ganzen Leute kommen zusammen um DICH zu unterstützen, vom Studieneinstieg bis zum erfolgreichen Studienabschluss und Berufseinstieg. Denn ob du’s glaubst oder nicht, folgendes verdeutlicht, dass du kein Einzelfall bist: Von 100 Akadamikerkindern nehmen 77 ein Studium auf. Dagegen studieren von 100-Nicht-Akademikerkindern lediglich 23, obwohl die Hochschulreife von doppelt so vielen erreicht wird. Was dich davon abhält sind hierbei verschiedene Aspekte: Ist ein Studium das Richtige für mich? Schaffe ich das Studium überhaupt? Oder bin ich an einer Hochschule total fehl am Platz? Und wie kann ich das Ganze überhaupt finanzieren? Diese Fragen musst du nicht alleine meistern, denn ArbeiterKind.de bietet dir Unterstützung bei deinem Weg an der Hochschule. Sie machen dir Mut deinen eigenen Weg zu finden und zu gehen und helfen dir bei Fragen und Problemen im Hochschulalltag.

Und hier haben wir noch einen „Geheimtipp“ für dich, der eigentlich gar nicht so geheim sein sollte: Hast du schonmal überlegt dich um ein Stipendium zu bewerben? „Da werden eh nur Überflieger mit Einser-Schnitt aufgenommen!“ – der Satz mag dir wahrscheinlich so eben durch den Kopf geschwirrt haben, doch dem ist nicht so. Es wird auf (künftiges) Engagement, Leistung (was nicht gleich Noten bedeutet) und Passung geachtet. ArbeiterKind.de kann zwar keine Stipendien verteilen, doch sie können dich informieren und ermutigen, dich zu bewerben! Es ist auf jeden Fall ein Gedanke wert, oder?

Wo du nun einen Ansprechpartner in deinem Umkreis findest und noch viel mehr super coole Infos und Bilder findest du auf deren Website: www.ArbeiterKind.de

 

22.03.2018

Austritt fzs e.V.

 

Der AStA ist seit langer Zeit Mitglied im „fzs“, dem „freien zusammenschluss von studentInnenschaften“. Dort treffen sich verschiedene verfasste und nicht verfasste Studierendenschaften, unter anderem auch der AStA der FH Aachen, und diskutieren über verschiedene Belange, die uns Studierende betreffen.

Der AStA der FH Aachen wird allerdings zum Ende des laufenden Mitgliedsjahres aus diesem Verband austreten.

Was hat dazu geführt auszutreten?
Unsere Studierenden nehmen seit Jahren nicht an den Ausschüssen und Versammlungen des fzs e.V. teil und die Nutzung durch unseren AStA nahm ebenfalls immer mehr ab. Der Nutzen und die Relevanz für uns sind erkennbar gering, auf Grund dessen wurde beim Studierendenparlament ein Antrag auf Austritt gestellt.

Warum nicht (Förder-)Mitglied bleiben?
Die Arbeitsweise und Diskussionskultur auf Mitgliederversammlungen beschäftigt sich mehr mit den Mitgliedern (und ihrer Ausdrucksweise) selbst, als mit inhaltlichen Argumenten und hochschulpolitisch relevanten Themen. All dies möchten wir nicht fördern, der fzs e.V. ist für unsere Studierendenschaft kein repräsentativer Dachverband.

Was hat nun zu dem Beschluss geführt und was bringt uns das Ganze?
Der AStA hat selbst am 10.10.17 beschlossen die Vollmitgliedschaft zu beenden. Nun haben die Eindrücke der, zur Mitgliederversammlung, entsandten Delegation dazu geführt das der Austritt aus dem Verband gefordert wurde. Das Studierendenparlament hat dem mit nur einer Enthaltung zugestimmt.

Dies führt dazu dass zum Wintersemester ́18 hin mehr Gelder für die politische Bildungsarbeit vor Ort zur Verfügung stehen als auch zur Unterstützung der Fachschaftsräte sowie der Förderung der Arbeit von Verbänden wie dem Aktionsbündnisses gegen Studiengebühren, dem Bundesverband ausländischer Studierender, u.A.

Es besteht also kein Grund zur Sorge: Wir werden uns weiterhin national wie auch international für studentische Belange engagieren!

 

16.03.2018

§16 Abs 3. – Nicht mit uns!
Nein zur Änderung der Rahmenprüfungsordnung!

 

Vergangenen Mittwoch beschloss das Studierendenparlament seine Stellungnahme zur Änderung des
Paragraphen §16 Abs. 3 der Rahmenprüfungsrordnung.
In dieser erläutert es klar seine Position, gegen die beschlossene Änderung der RPO. Die Stellungnahme
soll auf der nächsten Senatssitzung vorgetragen werden.

 

28.02.2018

Der AStA und das Studierendenparlament der FH Aachen sprechen sich strikt gegen Studiengebühren in jedweder Form aus!

 

Die Pläne von CDU und FDP zur Einführung von Studiengebühren für Nicht-EU-BürgerInnen werden vom Allgemeinen Studierendenausschuss und dem Studierendenparlament der FH Aachen entschieden abgelehnt. Der Koalitionsvertrag sieht für Nicht-EU-BürgerInnen Studiengebühren in Höhe von 1500€ pro Semester vor.

„Gebühren dieser Art stellen eine Diskriminierung aufgrund der Herkunft eines Menschen dar und sind aufs Schärfste zu verurteilen! Die Finanzierung der Hochschulen darf nicht auf den Schultern einer Minderheit lasten, sondern sollte durch das Land getragen werden“, äußert sich Lejla Stjepanovic, Vorsitzende des AStA der FH Aachen.

„Eine Einführung solcher Gebühren würde finanziell schwächeren Studierenden die Aufnahme eines Studiums immens erschweren oder gar unmöglich machen und so die kulturelle Vielfalt an unseren Hochschulen verkümmern lassen“, fügt Marco Trawinsky, Referent für Hochschulpoltik, hinzu.

Das geplante Modell stellt eine Diskriminierung einer Minderheit dar, die es bereits schwer genug hat, den Lebensunterhalt in Deutschland zu finanzieren. Durch eine Einführung von Studiengebühren verliert NRW als Studienort für internationale Studierende an Attraktivität, was dem akademischen und kulturellen Austausch schadet.

Daher betont die Vorsitzende des AStA der FH Aachen: „Wir sind als AStA auch die Vertretung unserer internationalen Studierenden und lehnen Studiengebühren für diese Gruppe und in jedweder Form ab!“

28.02.2018

AStA und Studierendenparlament der FH Aachen lehnen Anwesenheitspflichten ab!

 

„Was bringt mir das bloße Absitzen von Zeit in der Veranstaltung?“

Die Antwort auf diese Frage ist sehr einfach: „Nichts!“
Grundsätzlich ist eine Anwesenheitspflicht nicht immer mit der individuellen Lebenssituation (Arbeit, Krankheit, Kinderbetreuung etc.) von Studierenden zu vereinbaren. Das Studium sollte deshalb so frei wie möglich zu organisieren sein, um dadurch auch die Selbstständigkeit der Studierenden zu fördern. Vorschriften, die Studierende wie Schüler behandeln, stehen dem Ziel entgegen, Menschen mit der Fähigkeit zu eigenständigem Handeln heranzubilden.

„Eine Einführung der generellen Anwesenheitspflicht würde Nachteile für Industrie und Hochschule bedeuten. Viele Studierende könnten kaum HiWi-Jobs annehmen, wenn sie bis nachmittags in den Hörsälen sitzen müssten. Dadurch würden gute und kompetente Arbeitskräfte wegfallen, die ihren Beitrag zur Industrie und Verbesserung der Lehre leisten könnten“, so Lejla Stjepanovic, Vorsitzende des AStA der FH Aachen.

Abschließend merkt sie an: „Durch die starren Anwesenheitszeiten würde den Studierenden meist nur der späte Abend sowie das Wochenende zum Arbeiten bleiben. Das gefährdet jedoch ein erfolgreiches Lernen und würde somit auch die Studiendauer, wenn nicht gar den Studienabschluss, beinträchtigen.“

In einigen Fällen ist eine Anwesenheit nötig, um ein Lernziel erreichen zu können: Beispielsweise, wenn die Praktika in Laboren oder Werkstätten stattfinden müssen. Kein Studierender hat sonst Zugang zu den entsprechenden Räumlichkeiten. Auch bei Sicherheitseinweisungen ist natürlich eine Anwesenheitspflicht nötig. Es sollte weiterhin daran gearbeitet werden, das Selbststudium zu erleichtern, z.B. durch den Ausbau der E-Learning-Angebote.

In vielen Veranstaltungen ist die niedrige Anwesenheit auf die Qualität der Lehre zurückzuführen. Wenn sich nach den ersten Vorlesungswochen der Saal leert, liegt es häufig nicht am mangelnden Interesse der Studierenden, sondern an den didaktischen Fähigkeiten der DozentInnen. Diesem Problem kann jedoch nicht durch erzwungene Anwesenheit entgegengewirkt werden, sondern durch eine sinnvolle Verbesserung der Lehre. Sofern Studierende den Mehrwert einer Veranstaltung für sich erkennen, werden sie diese auch selbstständig aufsuchen.

Daher lehnen der Allgemeine Studierendenausschuss und das Studierendenparlament der FH Aachen unnötige Anwesenheitspflichten strikt ab.