Ein neuer Lebensabschnitt… ein großer Schritt! Neue Leute, neue Anforderungen, meist auch eine neue Stadt – habe ich alles richtig gemacht? War das die richtige Entscheidung, der richtige Studiengang?

Ich habe mich in genau dieser Situation befunden: Fragen über Fragen, die man sich am Anfang des Studiums stellt. Während des Ersti-Specials wurden euch nützliche Tipps mitgeteilt. Aber wie sieht es eigentlich in unserer oftmals chaotischen Gefühlswelt aus? Wie gehe ich mit der neuen Situation um? Wie kann ich mich einleben? Wie mache ich mein Studium zu einer richtig geilen Zeit?!

Mit das Wichtigste, das ihr nie vergessen dürft: Ihr müsst und sollt nicht alleine durch das Studium gehen! Genauso die Studis links und rechts von dir. Trau dich und komme ins Gespräch – es ist nicht nur im inhaltlichen Sinne von Vorteil, Seminare und Vorlesungen zu besuchen, denn so knüpft ihr Kontakte, die für das Studium notwendig sind. Ich hätte mich anders auch gar nicht in dem neuen Umfeld zurechtgefunden, oder wie geht es euch? Gemeinsam ist alles gleich viel leichter.

Falls es dir an der Uni aber noch schwer fällt oder noch nicht die passenden Leute dabei waren, gibt es genug andere Möglichkeiten, um Leute kennenzulernen. Mir haben zwei Anlaufstellen viele neue Bekanntschaften gebracht: Der Sport und die Arbeit!

Wie ihr vielleicht schon wisst, bietet das Hochschulsportzentrum am Königshügel verschiedene Kurse und Möglichkeiten an, um Sport zu treiben. In solch einer lockeren Stimmung ist es gleich viel leichter mit anderen Leuten in Kontakt zu treten – es geschieht quasi automatisch! Ein Vorschlag für ein sportliches und spaßiges Miteinander ist an dieser Stelle das sogenannte Kontakthüpfen. Die Teilnahme ist kostenlos, ihr müsst nur rechtzeitig da sein, um anschließend in einer lustig-lockeren Atmosphäre durchzustarten.

Ein anderer Aspekt ist wie gesagt der neue Arbeitsplatz. Na klar, wir sind arme, arme Studierende, aber mit einem neuen Arbeitsplatz schlagen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Natürlich das voller werdende Portemonnaie, aber zugleich auch Leute, mit denen man regelmäßig zusammen ist. Vielleicht passt es nicht immer sofort, aber es ist immer einen Versuch wert. Ihr teilt in jedem Fall die gleichen Interessen, schwitzt zusammen, schuftet zusammen – und das kann auch ordentlich zusammenschweißen. Bei mir haben sich dadurch Freundschaften geschlossen, bei denen ich weiß, dass sie lange halten werden. Von daher gilt: Nicht lange überlegen, sondern einfach machen und den Abend in gemeinsamer Runde ausklingen lassen.

Wenn euer Unialltag also schonmal erleichtert ist, ihr euch aber bezüglich eurer Fachrichtung noch nicht ganz sicher seid, macht Praktika! Hierbei merkt ihr schnell, ob zumindest die Richtung das Richtige für euch ist. Das gibt Sicherheit und erleichtert immens. Genauso kann auch bei Nebenjobs oder speziell bei Hiwi-Jobs etwas Passendes dabei sein. Probiert Verschiedenes aus, beschäftigt euch mit verschiedenen Schwerpunkten und behaltet das bei, was euch am meisten Spaß gemacht hat. Während des Studiums ist es noch für Nichts zu spät. Falls euch das alles nicht wirklich weiterbringt, gibt es genug Beratungsstellen, die euch immer bestens weiterhelfen. Die erste Anlaufstelle ist sogar direkt in eurer Nähe! Die FH bietet eine Allgemeine Studienberatung in der Bayernallee 9a. Sie beantworten euch Fragen zur Studienwahl und zu Studienentscheidungen und geben euch Hilfestellung bei Fragen und Schwierigkeiten.

Aller Anfang ist schwer, aber mit neuen Freunden, neuen Unternehmungen und neuen Erfahrungen, die ihr gemeinsam mit anderen machen werdet, ist alles gleich viel angenehmer. Es ist ganz normal, dass man sich als Ersti noch tausende Fragen stellt. Wäre es nicht komisch, wenn es anders wäre?