FH erhöht die Vergütung für studentische Hilfskräfte

Wer sich mit dem Gedanken trug, per Hiwi-Stelle reich zu werden, fand dafür an der FH Aachen bislang eher ungünstige Bedingungen vor. Zum Teil wurden den Hiwis nur knapp über 4,- € pro Stunde bezahlt. Bis manche unserer Kommilitonen ihre Kaltmiete zusammenhatten, war manche Stunde vergangen. Hiwis mit Hungerödemen kamen zwar an der FHAC nicht vor, andererseits konnte man besonders engagiertes Arbeiten bei derartiger Bezahlung auch nicht immer erwarten.

So gesehen war die Angleichung überfällig.

Bislang war die Höhe der Hiwi-Löhne durch eine Anweisung des Wissenschafts-Ministeriums in Düsseldorf beschränkt, mit der Einführung des Hochschulfreiheitsgesetzes (HFG) ist es den Fachhochschulen jetzt jedoch freigestellt, was den studentischen Hilfskräften ausbezahlt wird.

Der AStA begrüßt die Anhebung der HiWi-Löhne auf 8,02 Euro / Stunde sehr. „Reich-werden“ mag damit vielleicht immer noch nicht möglich sein, die Erhöhung kommt aber (speziell unter dem Blickwinkel der aktuellen Mindestlohn-Diskussion) einer vernünftigen Bezahlung schon recht nahe.

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